kalender2.de

Der neue gregorianische Kalender.

Grundlegendes

Seit Jahrhunderten schlagen sich Wissenschaft und Technik mit einem sperrigen Kalendersystem herum. Ganz einfache Fragen, wie beispielsweise nach der Länge eines Monats, lassen sich nur schwer beantworten.
Deshalb wird es Zeit für ein neues System!
Dieses berücksichtigt alte Gewohnheiten und aktuelle Bedürfnisse.

Regeln

  • Jahresgrenzen bleiben erhalten.
  • Die Regeln für Schaltjahresberechnung bleiben gültig. Der zusätzliche Tag ist der letzte Tag des Jahres und arbeitsfrei.
  • Eine Woche hat sieben Tage; Namen und Reihenfolge der Wochentage bleiben erhalten.
  • Jeder Monat beginnt an einem Sonntag.
  • Jeder Monat hat vier Wochen mit Ausnahme des letzten Monats des Jahres, der ist 29 oder (in Schaltjahren) 30 Tage lang.
  • Ein Jahr hat 13 Monate.
  • Bisherige Monatsnamen bleiben erhalten, die Reihenfolge bleibt erhalten, jedoch gibt es einen Einschub.
  • Der zusätzliche Monat ist der siebente des Jahres, wird also zwischen Juni und Juli eingeschoben.
  • Der zusätzliche Monat heißt "Sommar" (engl. "Summar"), in Ländern, die ausschließlich auf der Südhalbkugel liegen, "Gimar".
  • Der zusätzliche Monat ist grundsätzlich schulfrei.
  • Formatierung: TT.MM.JJJJ, JJJJ-MM-TT, MM/TT/JJJJ; TT.MM., MM-TT, MM/TT; TT=zweistellige Tagesangabe, MM=zweistellige numerische Monatsangabe, JJJJ=vierstellige Jahresangabe; Tages- und Monatsangaben erfolgen grundsätzlich zweistellig, also ggf. mit führender Null
  • Bis sich der neue Kalender durchgesetzt hat, können zur Unterscheidung Datumsangaben nach dem alten System mit einem vorangestellten Minuszeichen (-) und neue Datumsangaben mit einem vorangestellten Pluszeichen (+) markiert werden, z. B. +17.03.2015 bzw. -14.03.2015.

Probiere es!

Gib einfach ein Datum ein:

Extras

  • Die Umstellung zwischen Sommer- und Winterzeit wird abgeschafft. Jedes Land entscheidet sich für eine Variante. Vorgeschlagen wird die Winterzeit.
  • Die Umstellung säkularer und religiöser Feiertage bleibt den lokalen Autorität überlassen. Es wird jedoch vorgeschlagen, mehrtägige Feste so zu legen, daß sie auf Werk- und Sonntage fallen. Besonders wichtige Feste sollten nicht zu dicht aufeinander folgen.

Freitag, der 13.

Jeden Monat gibt es Freitag, den 13.

Neuregelungen treten sonntags in Kraft

Neue Regeln, Verordnungen oder Gesetze treten oft zum 1. oder 15. eines Monats in Kraft. Beide Tage sind immer Sonntage. Betroffene müssen sich also nicht an einem Werktag auf die Neuerung einstellen.
Nachrichtensendungen haben an Sonntagen, an denen Nachrichtenmaterial oft rar ist, nun häufiger Füllmaterial.

Am Anfang war das Wort

Es fing alles mit einem Brief an.
16. Jänner 2014, Donnerstag, nachmittags
Liebe Dini, meine Liebe, mein Sonnenschein!
Ich finde den Jahresanfang oft sehr seltsam. Die Leute brauchen relativ lange, um aus den Feiertagen zu kommen und ihren Rhythmus wiederzufinden. Vor Mitte Jänner brauche man sich gar nicht erst irgendwo zu melden, heißt es immer wieder. Irgendwann steht dann Ostern vor der Tür, dann Pfingsten, und dann ist schon Sommer und das halbe Jahr vorbei. Und im Sommer ist dann wirklich mal Zeit, das Leben zu genießen, bevor es dann wieder früh dunkel wird.
Der Jahresrhythmus erscheint erbarmungslos, aber ich glaube, der Mensch macht ihn dazu. Weihnachten ans Jahresende zu legen, war keine gute Idee. Zusammen mit dem Wechsel der Jahreszahl ergibt sich daraus wohl für genug Leute ein guter Grund, den Gang komplett rauszunehmen. Es sind genug Leute, um auch den Rest der Menschheit auszubremsen. Wäre Weihnachten mitten im Sommer und auch vom Jahreswechsel entfernt, wäre es mir viel lieber. Es fiele mir viel leichter, es so zu handhaben, wie ich es gerne hätte. Wie das wäre? Die Familie würde sich entspannt in einem Häuschen auf dem Land treffen und sich jeden Tag genug Rotwein gönnen, um abends ganz friedlich beieinander zu sein oder sich endlich mal die Sachen an den Kopf zu schmeißen, die schon immer mal gesagt werden mußten. Am nächsten Tag würde man es auf den Alkohol schieben können und ohne das Gesicht zu verlieren, Dinge so weit entschärfen, daß wieder eine gewisse Harmonie herrscht, jedenfalls spätestens dann, wenn die ersten Gläser Rotwein getrunken wurden.
Man könnte Weihnachten auf Ende Juli verschieben und dann so wie Ostern immer auf ein Wochenende legen. Heiligabend ist ein Samstag, der erste Feiertag ist Sonntag und der zweite Montag. Würde man Weihnachten in die Sommerzeit und auf ein Wochenende legen, hätten vermutlich alle weniger Streß. Und das Tolle wäre, die Menschheit würde sich komplett umstellen müssen, ohne wirklich unter etwas zu leiden.
Die Menschen auf der Südhalbkugel würden endlich einmal in den „Genuß” von weißer Weihnacht kommen (wenn meine Reform schneller kommt als die Erderwärmung), und auf der Nordhalbkugel könnten wir unseren Enkeln von einer Zeit erzählen, in der Weihnachten im Winter, am Jahresende war und mit sehr viel Streß verbunden war. Bei „White Christmas” würden viele Leute eher an Kokain als an anderen Schnee denken und es würde sich die Legende bilden, George Michael hätte schon sehr früh von der Änderung des Termins gewußt und deshalb den Text klimaneutral verfaßt. Nur beim Video müsse man sich dann halt die Südhalbkugel vorstellen. In Neuseeland gibt es bestimmt auch alpenähnliche Landschaften.
Meinem Plan wären bestimmt die Arbeitsgeber auch zugeneigt, da ich es denen aber nicht zu leicht machen möchte, würde ich bei der Gelegenheit gleich noch eine andere Reform vornehmen. Grundsätzlich würde nämlich das Jahr auf einem Montag anfangen. Der Februar würde auf 30 Tage aufgestockt, der Dezember dafür gekürzt. Der Schalttag würde Ende Dezember eingeschoben.
In Jahren ohne Schalttag wäre der letzte Tag des Jahres ein Montag und in Jahren mit Schalttag ein Dienstag. Das würde theoretisch bedeuten, daß Arbeitnehmer zum Jahreswechsel länger am Stück arbeiten müßten, was nicht gut wäre. Die letzten Tage eines Jahres nach dem letzten Wochenende müßten deshalb in meinem Modell gesetzlich frei sein. Und da liegt dann vielleicht der Haken in meinem Modell, denn dann hätten alle ziemlich viele Tage am Stück frei und es könnte sich der Effekt zeigen, der jetzt schon Weihnachten hat: Die ganze Welt steht still, liegt im Koma.
Das ganze Konzept würde eventuell aufgehen, wenn das Jahr mit einem Sonntag starten würde. Man würde nur alle vier Jahre den Schalttag freigeben „müssen”. Allerdings würde dann den meisten Arbeitnehmern ein freier Tag geklaut werden, der Neujahrstag. Das würde man dadurch ausgleichen, daß man einen anderen Tag zum Feiertag macht, beispielsweise den Sommeranfang. Der 21.6. fällt nach meiner Berechnung auf einen Freitag. Vielleicht ist der Sommeranfang dann aber gar nicht mehr am 21.6., sondern am 19.6. Das wäre ein Mittwoch und eigentlich noch besser geeignet, denn würde sich der Sommeranfang mal um einen Tag verschieben, dann wäre das immer noch ein Wochentag.
Und das ist alles ganz schön verrückt, oder? Vermutlich habe ich mir das nur ausgedacht, weil Ela die ganze Zeit „Beautiful War” von den Kings of Leon hört und zwischendurch auch mal radioeins anmacht, das ich schon länger nicht mehr gehört habe und jetzt auch weiß, warum nicht. Da ist ganz schön viel hohler Smalltalk dabei. Mein absurdes Kalendermodell ist dagegen reinste Wissenschaft.
Ich könnte mit dem Kalendermodell auch noch weitermachen. Wie wäre es, wenn man alle Monate 30 Tage lang macht und die übrigen Tage in den Dezember stopft? Oder man macht alle regulären Monate 28 Tage lang, also genau vier Wochen. Dann wäre der erste Tag eines Monats immer ein Sonntag. Wenn neue Regelungen in Kraft treten, dann immer an einem Tag, an dem man sich mit den Neuerungen sanft anfreunden kann. Da sich der Jahreszyklus aber nicht verkürzen läßt, müßte man irgendwo einen Zwischenmonat einfügen oder den Dezember noch länger machen. Das erscheint mir dann doch etwas kompliziert, so daß ich an der Monatslänge von 30 und 31 Tagen festhalten möchte.
Hältst Du mich jetzt für total bekloppt? Manchmal denke ich, ich bin es wirklich, aber kann man es tatsächlich sein, wenn man sich dafür halten kann? Vermutlich und die Frage ist nur ein sinnloser Versuch, die Beklopptheit rhetorisch zu kaschieren.
In diesem Jahr wird sich vermutlich auch etwas ändern, was ich bisher noch gar nicht auf dem Plan hatte. Ich war heute beim Friseur und das war wohl eins der letzten Male, denn meine Haare sind inzwischen so dünn und auch gering an der Zahl, daß ich mir wohl bald die Haare mit dem Rasierer selbst „schneiden” werde.
Programmiert habe ich in den letzten Tagen. Aber das habe ich, glaube ich, schon erzählt.
Und was ich Dir sonst noch erzählen wollte, habe ich bei dem ganzen Irrsinn mit der Kalenderreform vergessen. Vielleicht war da auch gar nichts mehr. Wer weiß...
Aber noch mehr spielerischer Irrsinn: Ela und ich waren gerade einkaufen und irgendwie kam das Thema Einkaufszettel auf. Ich habe die Beobachtung gemacht, daß ich, wenn ich einen Zettel schreibe, oft im Laden nicht draufschaue und die Sachen dann tatsächlich vergesse. Und ich kaufe manchmal Dinge, die ich nicht unbedingt kaufen wollte, zu deren Kauf ich verführt wurde. Beide Beobachtungen zusammen ergaben meine folgende Theorie: Man schreibt einfach alle Dinge auf den Einkaufszettel, zu deren Kauf man sich nicht verführen lassen möchte. Die zu kaufen vergißt man dann und man spart Geld. So einfach sei das nicht, meinte Ela und recht wird sie haben.
Und als wir wiederkamen, war Deine Mail da. Die Antwort darauf bekommst Du gleich nach dem Abendessen, zu dem Ela noch einen Couchsurfer eingeladen hat, der jetzt erst einmal im Hostel untergekommen ist, aber noch zwei Nächte bei uns schlafen wird. Diesen Brief schicke ich erst morgen los. Die angekündigte Mail hast Du also schon bekommen, obwohl ich sie jetzt noch gar nicht geschrieben habe.
Ach, und wie immer und immer wieder die allerliebsten Grüße und noch ganz viel mehr!
Alexander
Der alte 16. Januar 2014 ist auch nach der Neufassung des Kalenders der 16. Januar 2014, allerdings ist es kein Donnerstag mehr, sondern ein Montag.

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hergestellt 2014-2015 von gregor alexander piel
zuletzt geändert am +18.04.2015, kontakt: gap@kalender2.de
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